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Engagement gegen Food Waste

Das Ende des Haltbarkeitsdatums bedeutet nicht das «Lebensende» eines Lebensmittels. Denn vieles schmeckt auch lange danach! Im Zeichen unseres Engagements gegen Food Waste erhalten Sie im Volg jetzt eine Broschüre über die Datierung von Lebensmitteln.

Ein Blick auf den Sack Hörnli, die Nüsse oder das Weissmehl im Vorratsschrank und – o Schreck: Das darauf abgedruckte Datum gehört bereits der Vergangenheit an. Ab mit den Lebensmitteln in den Abfall? Keineswegs! Einen Kuchen backen oder einen Teigwarensalat zubereiten kann man damit trotzdem noch – und das sogar meist weit über das Haltbarkeitsdatum hinaus. Das Datum garantiert bis zu diesem Tag lediglich die vom Hersteller versprochenen einwandfreien Qualitätsmerkmale, bedeutet aber nicht, dass ein Lebensmittel danach nicht mehr schmeckt oder Risiken beim Genuss birgt.

Richtig lagern, länger geniessen
Allein in Schweizer Haushalten gehen pro Person und Jahr schätzungsweise rund 90 Kilogramm noch essbare Lebensmittel verloren – auch, weil bei vielen Menschen Wissenslücken betreffend die Handhabung mit der Datierung bestehen und man sich sicherheitshalber lieber an das aufgedruckte Datum hält. Dabei haben viele Lebensmittel eine massiv längere «Genusszeit». Die korrekte Lagerung vorausgesetzt, können ungeöffnete, verpackte Produkte bis zu einem Jahr darüber hinaus verwendet werden. Dies gilt beispielsweise für Lebensmittel, die wenig Wasser enthalten, wie Reis, Teigwaren, Gewürze, Kaffee, Zucker oder Schokolade. Öl, Konserven oder Zwieback können noch 120 Tage nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verzehrt werden, Tiefkühlprodukte 90 Tage danach. Bei Frischkäse, Jogurts und geräuchertem Aufschnitt wie Rohschinken und Salami kann man 14 Tage dazuzählen. Zahlen, die gewiss bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten ein Staunen auslösen! Im Zeichen des Engagements zur Lebensmittelrettung möchte Volg die Kundinnen und Kunden deshalb aktiv informieren. Ab sofort erhalten Sie in Ihrem Volg eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen zur Datierung und korrekten Lagerung verschiedener Produkte.

Zwei Daten: der Unterschied
Lebensmittel sind entweder mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum («Mindestens haltbar bis …») oder mit dem Verbrauchsdatum («Zu verbrauchen bis …») versehen. Das Verbrauchsdatum kommt bei leichter verderblichen Produkten, die eine gekühlte Lagerung erfordern, auf die Verpackung und gibt an, bis wann das Lebensmittel konsumiert werden muss. Danach können sie bei Eignung tiefgekühlt werden und sind dann ebenfalls länger haltbar. In jedem Fall gilt: Zuerst immer den eigenen Sinnen vertrauen und das Produkt anschauen, daran riechen und eventuell probieren.

Die Broschüre «Genuss ohne Risiko» erhalten
Sie kostenlos in Ihrem Volg oder als Download.

 

Wir alle können etwas tun

Alles fängt beim Einkaufen an
Mit einem Blick in den Kühlschrank, bevor es in den Dorfladen geht, ist der erste Schritte zur Lebensmittelrettung bereits getan: Was ist noch da, was muss gegessen werden, was lässt sich damit zubereiten? Was für ein bestimmtes Menü fehlt, kommt auf den Poschtizettel. Schneller verderbliche Frischprodukte wie Früchte und Gemüse kauft man lieber mehrmals pro Woche ein und holt Nachschub, wenn sie aufgebraucht sind. Auch Wochenmenüpläne, die festlegen, was wann gegessen wird, sind wertvolle Helfer. Und wenn doch etwas übrig bleibt? Dann heisst es kreativ werden: Hart gewordenes Brot ergibt zum Beispiel ein tolles Paniermehl oder schmeckt herrlich als Fotzelschnitte.

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