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Arbeiten um die Ecke

Volg ist in rund 600 Schweizer Dörfern ein praktischer Einkaufsort. Gleichzeitig ist der Dorfladen ein naher Arbeitgeber wie im entlegenen St. Antönien GR für Bianca Grischott und ihr Team.

Von Küblis im Prättigau kurvt man hinauf, immer höher, regelrecht dem Himmel entgegen. Bis einem auf rund 1450 Metern über Meer das Ortsschild sagt, wo man angekommen ist: «Willkommen in St. Antönien – hinter dem Mond, links». Im Walserdorf ist man stolz auf die Abgeschiedenheit. «Kommen Sie rauf – wir bringen Sie runter», wirbt man für die Feriendestination. Die Ruhe schätzt auch Bianca Grischott, Ladenleiterin im Volg St. Antönien, an ihrem Wohn- und Arbeitsort. In St. Antönien beweist Volg einmal mehr, dass kein Weg zu weit ist, im Dorf daheim zu sein und den Bewohnern auch in entlegensten Gebieten einen Einkaufsort mit Mehrwert zu bieten. «Der Volg ist für die Einheimischen ein Laden mit Produkten für den täglichen Bedarf, aber auch ein wichtiger Treffpunkt», weiss Bianca Grischott. Auch die Postgeschäfte können unter dem Ladendach getätigt werden.

Im Dorf, fürs Dorf, aus dem Dorf
Für Bianca Grischott und ihr Team von wei­teren zwei Mitarbeitenden ist Volg zudem ein Arbeitgeber direkt im Dorf. Dazu bietet er rund zehn Produzenten aus St. Antönien, dazugehörigen Weilern und Nachbardörfern die Möglichkeit, ihre Produkte anzubieten. Unter dem Label «Feins vom Dorf» sind hausgemachte Bündner Klassiker wie Nusstorte, Röteli, Bergkäse und Salsiz erhältlich, dazu viele weitere Spezialitäten, beispielsweise Pesto, Sirup oder Gemüse aus Eigenanbau. «Das Angebot variiert je nach Saison», sagt Bianca Grischott. Besonders bei Feriengästen sind die lokalen Spezialitäten beliebt. Den Dorfladen schätzen diese aber auch aus einem anderen Grund: «Einige kaufen vor der Abreise extra noch bei uns ein, um das stressfreie Poschten im überschaubaren Laden nochmals zu geniessen, bevor sie ins hektischere Tal zurückkehren», erzählt Bianca Grischott lachend.

3 Fragen an Bianca Grischott, Ladenleiterin Volg St. Antönien


Was bedeutet es für Sie, im Dorf zu arbeiten?
Sehr viel. Ich kann zu Fuss zur Arbeit gehen und auch einmal die Mittagspause zu Hause verbringen. Ich darf arbeiten, wo mir alles vertraut ist. Hier kennt jeder jeden. Daher kenne ich auch unsere Kunden. Dieses familiäre Arbeitsumfeld schätze ich sehr.

Was macht das Arbeiten hier oben speziell?
Im Winter ist ein steter Blick auf den Wetterbericht ein Muss. Denn einige Male im Jahr kommt es vor, dass das Dorf wegen Lawinenabgängen kurze Zeit abgeschnitten ist und wir erst danach wieder beliefert werden. Ist dies prognostiziert, bestelle ich frühzeitig ausreichend Ware, denn dann decken sich die Einheimischen bei uns mit Vorräten ein.

Welche Volg-Produkte gehören in Ihren Vorrat?
Im Winter das Volg Gourmet Fondue, im Sommer der Ovo Sport Riegel für den Energiekick bei Aktivitäten in der Natur und das ganze Jahr über Bananen – davon esse ich täglich eine.

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