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Aus Liebe zum Dorf, wo man in die Schule schwebt.

Sie gehören zum Charme des Kantons wie die «Reissäcklein» zur Nidwalder Tracht: die über zwei Dutzend Seilbahnen im Halbkanton, die Alpen und Täler miteinander verbinden. Darunter ganz kleine wie die Luftseilbahn zur Diegisbalm ob Wolfenschiessen. Für die Mädchen von Familie Wyrsch-Gwerder gehört sie zum Schulweg wie für andere Kinder der Bus.

An ihre erste Seilbahnfahrt können sich Jasmin und Luzia ganz bestimmt nicht erinnern: Luzia (links) war gerade mal fünf Stunden alt, als sie von Wolfenschiessen hoch nach Hause schwebte. Dank der kinderleichten Bedienung nutzt Jasmin «ihr Bähnli» alleine, schon seit sie fünf Jahre alt war.

Sei es auf dem Weg zur Schule, zu Freunden oder auch zum Einkaufen im Volg Wolfenschiessen: Für die Familie Wyrsch-Gwerder ist ihre Seilbahn der Draht zum Dorfleben. Anita und Max betreiben sie als Privatbahn, die sie aber gerne mit Wanderern und anderen Dorfbewohnern teilen. Ehrensache, dass jeder selber seinen Fahrpreis ins bereitstehende Kässeli wirft.

Die Bergstation liegt gleich beim Hof, den Anita und Max Wyrsch-Gwerder 2010 übernahmen. Auf der Diegisbalm, 1000 Meter über Meer, führen sie ihren eigenen Milchwirtschaftsbetrieb. Ihre Ziegenmilch wird im Nachbardorf Dallenwil zum urtypischen Nidwaldner Geisschäs verarbeitet.

Die Volg-Ladenleiterin Julia Niederberger ist eine echte Wolfenschiesserin. Umso stolzer ist sie, den Geisschäs von Familie Wyrsch-Gwerder als «Feins vom Dorf»-Spezialität im Sortiment zu führen. Auch mit der Seilbahn ist sie regelmässig unterwegs. Denn dort oben auf der Diegisbalm, nicht weit von der Bergstation, wohnt ihre Grossmutter.

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