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Aus Liebe zum Dorf, wo man dem Verein das Feld überlässt.

Ein Schweizer Prachtstück: Die original Hürlimann-Modelle sind unter Kennern auch als kleine «Rolls Royce» bekannt.

Die Mitglieder sind stolz, dass ihr Verein so gross ist, dass ein Gruppenbild mit allen an Unmöglichkeit grenzt.

Therese Weltner ist seit zehn Jahren für den Volg Zäziwil verantwortlich und hat schon viele der besonderen Traktormodelle vor dem Volg bewundert, wenn deren Besitzer damit zu ihr zum Einkaufen fuhren.

Die Oldtimer-Traktor-Fans sind stolz darauf, als eine der letzten ihr Getreide noch in traditionelle Garben zu verwandeln.

Im Dorf wundert man sich schon lange nicht mehr, wenn Traktoren und Landmaschinen aus Urgrossvaters Zeiten über die Felder rattern. Seit 1994, dem Gründungsjahr der «Freunde alter Landmaschinen Sektion Bern», gilt Zäziwil als die Hochburg des Vereins. Unter den rund 950 Mitgliedern, die aus dem ganzen Kanton kommen, finden sich Menschen aus verschiedensten Berufen. Von Ärzten über Anwälte bis hin zum Pfarrer und natürlich auch Bauern. Sie alle verbindet ein Hobby: das Sammeln und Restaurieren alter Landmaschinen.

Alte Liebe rostet nicht

Wie wertvoll der Verein ist, erklärt Mitglied Anton «Tönu» Hodler aus Zäziwil: «Unser Ziel ist der Erhalt des landwirtschaftlichen Kulturgutes. Durch unsere Treffen und Vorführungen gerät dies nicht in Vergessenheit.»

Mehrmals pro Jahr trifft sich der Verein für Vereinsreisen und -ausflüge, wie etwa Besuche in technische Museen und Städtereisen. Alle fünf Jahre findet ein Jubiläumstreffen statt, bei dem jeweils rund 400 Mitglieder zusammenkommen und stolz Einzylinder-Lanz-Bulldogs, historische «Hürlimanns», bewährte «Bührer» und weitere Schätze präsentieren. Viele Oldtimertraktoren sind Einzelstücke, da sie zu Kriegszeiten von Autos zu Traktoren umgebaut wurden. Höhepunkt des Anlasses ist das traditionelle Wettheizen: Der Traktor, der als erstes anspringt und nach fünf Metern über die Ziellinie fährt, gewinnt.

Die Faszination lebt jeder im Verein

Mitglieder müssen keine Maschine besitzen, aber einigen gehören bis zu 40 historische Landmaschinen. «Vieles, was heute als Innovation gilt, konnten schon die alten Maschinen – nur eben nicht elektronisch.» sagt Vorstandsmitglied Florian Röthlisberger über die Allradlenkung, seines Fiat-Traktors aus dem Jahr 1965.
Wenn sich im Dorf die «Freunde alter Landmaschinen Sektion Bern» treffen, verfällt auch Therese Weltner, Ladenleiterin im Volg Zäziwil, der Nostalgie. Seit zehn Jahren ist sie für den Dorfladen verantwortlich, und hat schon viele der besonderen Traktormodelle auf dem Parkplatz vor dem Volg bewundert, wenn deren Besitzer damit zu ihr zum Einkaufen fuhren.

Aus Liebe zum Dorf

«Aus Liebe zum Dorf» ist Volg rund 600 mal im Dorf daheim. Wie der Volg ein Treffpunkt ist beleben Vereine das Dorf auf wertvolle Weise. Einige der vielen Schweizer Vereine und ihre Mitglieder stehen deshalb dieses Jahr im Zentrum unserer Werbung. Die Vereinsgeschichten dazu erzählen wir Ihnen regelmässig im «Öise Lade»

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