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Aus Liebe zum Dorf, wo jede Wurst Schneetöff fährt.

Bricht der Winter ein, verwandeln sich die Wege und Strässchen auf der Bettmeralp in Schneepisten. Das Dorf ist seit jeher autofrei. Darum bringt sogar Metzger Anton Franzen seine frischen hausgemachten Würste mit dem Schneetöff von seiner Wurstküche zum Volg im Herzen des Dorfs.

Bis in die 1990er-Jahre lieferte Anton Franzen seine Würste noch zu Fuss mit einem Holzschlitten ins Dorf. Auf dem Rückweg in die Wurstküche lud er gleich die Zutaten auf, die mit der Seilbahn vom Tal ins Dorf geliefert wurden. Doch die Mengen, die er heute transportiert, lassen sich nur noch mit Motorunterstützung bewältigen. Mittlerweile beliefert er den Volg Bettmeralp mehrmals pro Woche.

Hier oben, in den Bergen, werden Würste nicht geräuchert, sondern an der klaren Alpenluft getrocknet. Doch das ist nur eines der Geheimnisse, die Anton Franzens «Hauswurst nach altem Rezept» so besonders machen. Mehr verrät er nicht über sein Rezept, das er vor rund 40 Jahren von seinem Metzgerlehrmeister mit auf den Weg bekam.

Auf die Fleischqualität hat Anton Franzen stets ein Auge. Er kennt alle Bauern persönlich, von denen er das Fleisch für seine Würste bezieht. Noch lieber verlässt er sich aber auf seine Eigenproduktion. Neben der Metzgerei, die er mit seiner Frau Rita betreibt, züchtet Familie Franzen die typischen Walliser Eringer-Rinder. Und die werden so gut versorgt und ernährt, wie es sich ein Metzger nur wünschen kann.

So wie die begehrten «Feins vom Dorf»-Würste ist auch Johanna Frei, die Ladenleiterin im Volg Bettmeralp, insgeheim eine Schnee-Quad-Fahrerin. Oder genauer: Mitfahrerin. Die gebürtige Toggenburgerin wohnt seit vier Jahren etwas oberhalb des Dorfkerns und ist froh, wenn sie nach der Arbeit eine Mitfahrgelegenheit angeboten bekommt. Insbesondere, wenn sie morgens mit dem Snowboard zur Arbeit gefahren ist.

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