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Wenn im Wallis die Quitten an den Bäumen leuchten, dann hat Rockmusik-Fan Marco Antognini nur noch eines im Sinn: hinab ins Untergeschoss seines Hauses zu steigen und den reifen Früchten ihren Saft für seinen Sirup zu entlocken.

Der ehemalige Profi-Töffrennfahrer hat noch heute einen ausgeprägten Sinn für Tuning. Und «Tuning» heisst beim Sirupkochen: zurück zur Tradition. Statt Elektroherd und Grossküchen-Ausrüstung setzt Antognini auf Gasbrenner und Kupferkessel. Der hilft, die Temperatur exakt zu halten, gleichmässig zu verteilen – und so ein Anbrennen des Zuckers zu verhindern.

Mit derselben Leidenschaft wie für seinen Sirup produziert Antognini auch Konfitüre und – typisch fürs Wallis – diverse Liköre. Je nach Saison und Ernte überrascht er die Volg-Kunden mit neuen Sorten und Kreationen. Seine Rezepte sammelte er bei Freunden und Bekannten und perfektionierte sie nach und nach.

Marco Antognini und seine Lebenspartnerin Nathalie Robert sind eine von nur fünf Walliser Familien, die ihren Lebensunterhalt vollständig mit selbstgemachten Sirups und Konfitüren bestreiten. Entsprechend gross schreiben sie Tradition: Auf Zusatzstoffe verzichten sie komplett. Denn wer seine Arbeit richtig macht, darf auf die konservierende Wirkung von Fruchtzucker und Zucker vertrauen.

Ladenleiterin Lumnije Demukai führt den Volg Vex, seit der Eröffnung im Herbst 2015. Ihr Volg war der erste, der «Feins vom Dorf»-Spezialitäten aus dem Hause Antognini im Sortiment führte. Durch diese Verkaufsmöglichkeit hat Antogninis Familienbetrieb schnell Fahrt aufgenommen. Heute sind seine Produkte auch in den Nachbardörfern von Vex in den Volg-Läden zu finden. Und wie hier im Volg Vex erfreuen sie sich grosser Nachfrage. Kein Wunder: Wer «Feins vom Dorf»-Spezialitäten kauft, weiss ganz genau, dass hinter allen Produkten ausgewählte Produzenten stehen, die man bei Volg persönlich kennt.

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