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Die ersten Lamborghinis, die auf Schweizer Ackerboden ihre Furchen zogen, hat Franz Jäggi importiert. Bis heute ist sein Landwirtschaftsmaschinenbetrieb den Traktoren mit dem Stier auf dem Kühlergrill treu geblieben. Privat besitzt er einen prächtigen Oldtimer-Lamborghini von 1979.

Traktoren sind Arbeitsgeräte. Und das bleiben sie auch, wenn sie Oldtimer sind. Ihr Alter darf man ihnen ansehen. Die hohe Kunst der Oldtimer-Pflege ist der richtige Umgang mit der Patina. Kratzer im Lack auspolieren? Das käme Franz Jäggi nie in den Sinn.

Frisch gewaschen und geölt, aber nicht blitzblank poliert: So muss ein Oldtimer aussehen. Die Leidenschaft für Traktoren hat Vater Jäggi an seinen Sohn Thomas weitergegeben. Genauso wie den Familienbetrieb für Landwirtschaftsmaschinen, den Franz Jäggi 1972 gegründet hat und seit vier Jahren zusammen mit seinem Sohn führt.

Unter der Haube eines Lamborghini-Traktors findet man keine Hundertschaften von PS. Aber 60 zuverlässige Pferdestärken, die auch nach über 40 Jahren ohne zu murren ihren Dienst verrichten. Die Spezialität der Familie Jäggi ist aber der Kabinenbau: Damit die Bauern bei der Ernte näher an die Kirschbäume heranfahren können, entwickeln sie massgefertigte Traktorkabinen, deren Form und Grösse Beschädigungen der Äste verhindern. Bis heute ein absolutes Nischenprodukt.

Mit dem Traktor zum Einkaufen fahren: Das kann bei Familie Jäggi schon mal vorkommen. Platz zum Parkieren hat’s vor dem Volg Neuendorf jedenfalls genug. Und wer nicht selber vorfahren möchte, kann sich den Einkauf mit dem Heimlieferservice bequem bis vor die Haustüre liefern lassen.

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