Suchen

Seit bald 30 Jahren zieht Arnold Luginbühl – rechts im Bild – mit seinen Tieren auf die Alp. Anders als Grossvater Luginbühl aber nicht mit Kühen. Entdeckt hat er die Lamas, eigentlich eine domestizierte Art des Kamels, auf einer Weltreise. Zurück in der Schweiz importierte er Ende der 90er-Jahre die ersten Tiere und legte so den Grundstein für die Zucht. Links im Bild: Sohn Rico hilft seinem Vater beim Alpabzug.

Heute hält die Familie Luginbühl eine Herde mit mehr als 300 Tieren. Seit 2000 gehören auch Alpakas dazu. Die Andenbewohner sind perfekt ans Leben im Gebirge angepasst. Genügsam, leichtgängig und trittsicher sind sie – und gegenüber Kühen sowie andern traditionellen Alpbewohnern sogar im Vorteil.

Beim Abzug der exotischen Alpbewohner arbeiten bei Familie Luginbühl drei Generationen Hand in Hand. Senior Luginbühl, der die Tiere im Sommer auf der Alp hütet, Vater Arnold als Chef-Züchter und die beiden Zwillingssöhne Joe und – hier auf dem Bild – Rico.

Die Lamas und Alpakas der Familie Luginbühl sind beliebte Zuchttiere und werden in ganz Europa gehandelt. Einen willkommenen Nebenerwerb liefert die Wolle, die jeden Frühling bei der Schur der Alpakas abfällt. In kleinen Mengen verkaufen Luginbühls auch Würste und Trockenfleisch von Lamas und Alpakas.

Die Familie Luginbühl ist im Volg Aeschi b. Spiez immer wieder für eine Dorfgeschichte gut. Fragen Schaulustige nach dem «Alpabzug», weiss Ladenleiterin Ursula Zahler sofort, von wem die Rede ist. Längst ist der Marsch der bunten Herde ein Ereignis, das Familien von überall her verfolgen – und über das auch die Medien gerne berichten.

Das könnte Sie auch interessieren

Geben Sie ihren Suchbegriff oben ein und bestätigen Sie mit Return. Abbrechen mit Esc.