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Film ab für unsere Dorfgeschichte aus Einsiedeln: Steigen Sie mit Amelie und Katja in den Sägemehlring und entdecken Sie, was es braucht, damit zwei Mädchen richtige «Böse» werden.

Katja (12) und Amelie (10) steigen seit rund einem Jahr für den Schwingklub Einsiedeln in die Zwilchhosen. Die beiden haben die Begeisterung fürs Schwingen quasi in die Wiege gelegt bekommen. Und beide haben nur ein Ziel vor Augen: selber einmal Schwingerköniginnen werden.

Ihre ersten Gehversuche im Sägemehl machten Katja und Amelie unter dem geschulten Blick von Schwingerkönigin Sonia Kälin. Um den Nachwuchs fürs Schwingen zu begeistern, lädt die «Böseste der Bösen» jedes Jahr zu Schnuppertagen in den Schwingkeller Einsiedeln.

Katja und Amelie üben ihren Lieblingsschwung, den «Hüfter». Im Schwingen gibt es rund 50 Schwünge, die je nach Stil des Schwingers in verschiedenen Varianten ausgeführt werden können. Noch beherrschen die beiden erst einige davon, doch mit jeder Saison werden sie ein, zwei neue Schwünge dazulernen.

Im Sägemehlring schenken sie sich nichts. Ausserhalb sind sie beste Freundinnen. Wer von beiden die «Bösere» ist? Amelie und Katia lassen sich nicht in die Karten blicken. Nur wer die «Allerböseste» ist, das wissen sie mit Sicherheit: ihr grosses Idol Sonia Kälin.

Wer hart trainiert, bekommt auch «bös’» Hunger. Die süsse Belohnung haben sie sich heute mehr als verdient, finden Amelie und Katja. Und schnappen sich im Volg Einsiedeln ihr Lieblingsglacé.

In der Schwinghochburg Einsiedeln ist eben jeder ein bisschen «böse»: Hat am Wochenende ein Schwingfest stattgefunden, ist das am Montagmorgen auch im Volg Thema Nummer eins. Erst recht, wenn Volg-Mitarbeiterin Trudi Schönbächler im Laden anzutreffen ist. Sie kennt nicht nur Sonja Kälins Mutter und viele Top-Schwinger höchstpersönlich, sondern stieg als Mädchen sogar selber ins Sägemehl – zumindest versuchsweise gegen ihren Bruder.

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