Suchen

Andreas Heggendorn – mit Selfie-Stick in der Hand – ist Gemeindepräsident von Mathon GR am Schamserberg. Seit dem 1. Januar 2018 leitet der Wahlbündner die Geschicke des kleinen Dorfes, wo jeder jeden kennt. Und wo der Gemeindepräsident auch mal persönlich bedient, wenn im Dorfrestaurant «Muntsulej» Hochbetrieb herrscht und zusätzliches Personal gefragt ist.

Die traumhafte Aussicht auf den Talgrund vom Schams lockt im Sommer wie im Winter Bergfreunde von überall hinauf nach Mathon. Sehr zur Freude der noch jungen Pension «Laresch». Zum Tourismusmagnet wolle Mathon aber nicht werden: «Wir fördern lieber den sanften Tourismus», so Gemeindepräsident Andreas Heggendorn. Besonders beliebt ist das Dorf als Ausgangspunkt für Wanderungen, Schneeschuhwanderungen oder Skitouren auf den Piz Beverin.

Im Gegensatz zu vielen anderen Bergdörfern kennt Mathon bis heute keine Nachwuchssorgen. Im Gegenteil: Sogar die Jungen, die einst weggezogen sind, kehren zurück. Und es wären noch mehr, wenn denn genügend Wohnraum vorhanden wäre. Aber der ist knapp: Die malerischen Häuser am Schamserberg bieten ein Zuhause für rund 50 Menschen. Daher bleiben die Einwohnerzahlen seit zehn Jahren mehr oder weniger konstant.

Volg-Mitarbeiterin Manuela Albertin kennt jede Bewohnerin und jeden Bewohner im Dorf mit Namen. Und sie war schon in jedem Haus zu Besuch. Aber nach Mathon ziehen? Das würde sie nie. «Mein Volg-Laden wäre ein 24-Stunden-Betrieb», sagt sie lachend und fügt hinzu: «Jeder würde mich vermutlich bitten, den Laden nur kurz für etwas ganz Wichtiges zu öffnen – und ich würde es eben auch tun.»

Im Dorf, wo alle füreinander da sind, helfen nicht nur die Volg-Mitarbeitenden den älteren Kunden, deren Einkaufstaschen nach Hause zu tragen. Auch die Dorfladen-Kunden nehmen sich gerne kurz Zeit, um für das Selfie der neuen Volg-Werbung zu posieren. Als Dankeschön gibt’s für alle grillierte Würste aus dem Volg.

Das könnte Sie auch interessieren

Geben Sie ihren Suchbegriff oben ein und bestätigen Sie mit Return. Abbrechen mit Esc.