
Eine Sportkarriere ist ein Marathon und kein Sprint. Das weiss der junge Kanute Maurus Züllig aus Egnach TG. Nach Verletzungspech im letzten Jahr startet er jetzt auf den Langdistanzen wieder voll durch. Unterstützt wird er dabei von Volg.
Das Wasser des Bodensees ist spiegelglatt, als Maurus Züllig sein Paddel eintaucht. Mit jedem Schlag gleitet das Kajak weiter in die morgendliche Stille. Momente wie dieser
faszinieren ihn. «Diese Ruhe, wenn man übers Wasser gleitet, der leichte Zug auf dem Paddel, das ist unglaublich», sagt er. Doch hinter der Idylle stecken harte Arbeit, ein grosser Wille und auch Rückschläge. Seine sportliche Laufbahn begann nicht auf dem Wasser, sondern in der Sporthalle. Nachdem sich seine Handballmannschaft aufgelöst hatte, suchte der damals zehnjährige Egnacher eine neue Herausforderung und fand sie im Kanu-Club Romanshorn. «Es gefiel mir so gut, dass ich bald meine gesamte Freizeit dort verbrachte.» Aus einem Hobby wurde Leidenschaft, aus Freizeit strukturiertes Training. Bereits 2014 gewann er erste Medaillen, 2019 folgte der Sprung ins Sprint-Nationalteam.
Grenzen ausloten
Heute ist sein Alltag klar getaktet. Neben der Weiterbildung zum diplomierten Metall-und Fassadenbautechniker trainiert er täglich. Zeit zum Durchatmen bleibt kaum. «Mir gefällt es, wenn viel läuft», sagt der Kanute. Stillstand war für ihn lange keine Option – bis ihn sein Körper zur Pause zwang. Er verletzte sich im Frühjahr 2025 den Oberarmnerv und konnte im Sommer nur eingeschränkt trainieren. Die Heilung erforderte viel Zeit und Geduld. Hinzu kam eine Infektion mit dem Pfeifferschen Drüsenfieber. «Es gab viele Momente, in denen ich ans Aufhören dachte», erzählt Maurus Züllig. Doch das Bedürfnis, sportliche Grenzen auszuloten, und die tiefe Verbundenheit mit dem Kanusport liessen ihn weitermachen. Neu konzentriert er sich auf Langdistanzen. Beim Massenstart eines Kanu-Marathons schlagen nach dem
Startsignal bis zu 80 Paddel gleichzeitig ins Wasser. Boote drängen und ringen um Raum, bis sich die wilde Masse allmählich in fliessende Ordnung verwandelt. «Da geht es chaotisch zu und her und man muss aufpassen, dass man nicht von einem fremden Paddel getroffen wird», erklärt er. Gefragt sind Ausdauer, taktisches Gespür und Kraft, besonders bei den Portagen, wenn das Kajak über 200 Meter an Land getragen werden muss.
Der nächste Meilenstein
Erst die Verletzung, dann die Krankheit und die Neuorientierung – da ist es für ihn besonders wertvoll, dass er auf einen Sponsor wie Volg zählen darf. «Komme, was wolle,
Volg unterstützt mich. Das ist eine riesige Erleichterung», sagt er. Nun blickt der junge Sportler nach vorne. Er ist dankbar, wieder voll trainieren zu können, und arbeitet
darauf hin, sich in diesem Jahr für ein Weltcuprennen zu qualifizieren.
Titelfoto: Volle Kraft voraus und von Volg dabei getragen: Kanute Maurus Züllig brennt dafür, seine sportlichen Grenzen auszuloten.

Beim Kanu-Marathon gibt es spektakuläre Massenstarts und Portagen, die für Action sorgen.

Starthilfe für Sporttalente
Volg unterstützt Nachwuchssportler wie Maurus Züllig dabei, ihre Ziele zu erreichen und ihre Träume zu verwirklichen.

Mein Volg-Lieblingsprodukt
«Die Volg Haferflöckli esse ich sehr gerne zum Zmorge, meist als Porridge mit etwas Proteinpulver.»