
Bobpilotin Melanie Hasler tritt im Januar an der Europameisterschaft in St. Moritz an, bevor es an die Olympischen Winterspiele geht. In Fahrt kommt sie auch dank der Unterstützung durch Volg.
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Melanie Hasler spielte in der Jugend-Nationalmannschaft leidenschaftlich Volleyball. Der Sport sagte der 178 Zentimeter grossen Frau sehr zu. Bei einem Trainingslager im Tessin kam die schicksalhafte Wendung: Bei der Messung ihrer Schnellkraft schnitt sie gut ab. So gut, dass ein Bob-Trainer hellhörig wurde. «Er wollte mich unbedingt für ein Probetraining gewinnen», erinnert sich die Spitzensportlerin. Die Aargauerin war allerdings alles andere als begeistert: Als Sommerfan sagte ihr insbesondere Beachvolleyball viel mehr zu. Wie könnte sie sich als Sonnenanbeterin jemals in einem Eiskanal wohlfühlen?
In der siebten Saison dabei
Melanie Haslers Neugierde war schlussendlich stärker und sie wollte das Bobfahren unbedingt einmal ausprobieren. «Als ich die Lenkseile in meinen Händen hielt, war das ein Wahnsinnsgefühl», erzählt Melanie Hasler. Erst erhielt sie die Ausbildung als Anschieberin, später als Pilotin. In dieser Position startet sie nun in die siebte Saison. Von Oktober bis März ist sie schliesslich durchgehend unterwegs und schläft jede Woche in einem anderen Bett. Die Höhepunkte für 2026 sind im Januar die Europameisterschaft in St. Moritz und dann im Februar die Olympischen Winterspiele im italienischen Cortina d’Ampezzo. Volg unterstützt Melanie Hasler als Sponsoring-Partner auf ihrem Weg. «Diese finanzielle Hilfe ist für mich mega wertvoll. Dank der Unterstützung kann ich im Sportzentrum OYM trainieren.» Sie habe sich dadurch athletisch weiterentwickeln können. Durchschnittlich braust sie mit 140 Kilometern pro Stunde im Zweierbob oder im Monobob den Eiskanal hinunter. «Mein Rekord liegt bei 147 Kilometern pro Stunde!», erzählt sie stolz.
Häkeln und Backen zur Entspannung
Um neben ihren durchschnittlich acht Trainingseinheiten pro Woche zur Ruhe zu kommen, schätzt sie den Austausch im Freundeskreis. Sie ist seit jeher ein kreativer Geist: «Ich liebe es, Taschen zu häkeln, Armbändeli zu basteln, zu malen. Auch backe ich gerne, allerdings mehr im Sommer, weil ich dann mit der Organisation der nächsten Saison beschäftigt bin», sagt die Frohnatur mit einem Lächeln. Ehe sie sich um die Saison 2027 Gedanken macht, wird sie sich von der Saison 2026 erholen. Selbstverständlich ganz so, wie sie das als Sommerfan mag: Irgendwo an der Sonne und mit Sand zwischen ihren Zehen.
Titelfoto: Melanie Hasler trainiert das Anschieben nicht nur im Eiskanal. Im Trainingszentrum OYM nutzt sie einen Gewichtsschlitten, den sie belädt, bis er dem Bob nahekommt.

Melanie Hasler (rechts) mit Anschieberin Muswama Kambundji an den Weltmeisterschaften 2025 in Lake Placid, USA

Mein Volg-Lieblingsprodukt
«Den Volg Riegel Brombeere Apfel habe ich stets in meiner Trainingstasche dabei. So habe ich immer einen zur Hand, wenn ich unterwegs bin und eine kleine Stärkung brauche.»

Für die Champions von Morgen
Volg unterstützt seit über zehn Jahren junge Talente in Randsportarten auf ihrem Weg nach oben. Seit 2024 erweitert das «OYM Women’s Team powered by Volg» das Sponsoring-Konzept. Diese Partnerschaft fördert Athletinnen, die im Spitzensportzentrum OYM in Cham ZG trainieren. Mit dem Sport-Sponsoring engagiert sich Volg für die Champions von morgen. «OYM» ist übrigens die Abkürzung von «On your marks», dem internationalen Startkommando für «Auf die Plätze».