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«Die Salatmischung schmeckt Gross und Klein»

Ernten, rüsten, schneiden und waschen. Christian Barth ist Geschäftsführer von Kellermann Gemüsekulturen in Ellikon an der Thur und erzählt, wie der Volg Familienpreis Mischsalat frisch und knackig vom Feld in den Beutel – und kurz darauf in den Volg – kommt.

Herr Barth, wieso ist genau diese Gegend prädestiniert für den Anbau von Salat?
Hier im Thurtal ist der Boden ausgesprochen fruchtbar und reich an Nährstoffen. Zudem sind wir mit viel Grundwasser gesegnet. Unter uns befindet sich einer der grössten Grundwasserströme Europas. Dadurch haben wir auch in heissen und trockenen Sommern genügend Wasser.

Sie bauen aber nicht nur an, sondern verarbeiten den Salat auch. Worauf müssen Ihre Mitarbeitenden dabei achten?
Da ist ganz viel Sorgfalt und Wissen nötig. Der feine Salat muss schonend verarbeitet werden. Zunächst wird er von Hand gerüstet und vorgeputzt: Strunk und welke Blätter werden entfernt. Danach geht es in die Schneidemaschine und er wird in einem Wasserkanal in den Waschraum befördert.

Wie muss man sich das Waschen des Salats im grossen Stil vorstellen?
Der Wasserkanal endet auf einem Netzband, durch das gelöste Erde und Sand fliessen. In einem nachfolgenden Waschprozess wird der geschnittene Salat schonend durchgewirbelt, wobei sich der Sand bei den verschiedenen Kaskaden sammelt. Das Prinzip ist ähnlich wie beim Goldwaschen. Nur dass sich im Strudel nicht Gold sammelt, sondern Sand. Um Wasser zu sparen, läuft es in einem Kreislauf. Vor dem Trocknen in einer grossen Salat-Schwinge wird alles mit frischem Leitungswasser durchgespült. Dann wird der Salat portioniert, erneut kontrolliert und in Beutel verpackt.

Was steckt alles drin, in so einem Beutel Volg Familienpreis Mischsalat?
Die beliebtesten Schweizer Gemüse und knackigen Salate. Die Mischung wird saisonal angepasst, aktuell beinhaltet sie Endivien, Frisée, Chinakohl, Rüebli und Kabis.

Was macht die Salatmischung speziell geeignet für Familien?
Wir haben den Volg Familienpreis Mischsalat gemeinsam mit Volg entwickelt. Ziel war, einen bunten Mix aus Salat und Gemüse in einer feinen Schnittart zu kreieren, sodass ihn auch Kinder mögen und gut essen können. Speziell die süsslichen Rüebli treffen den Geschmack der Kleinen. Natürlich ist er aber genauso für die Grossen geeignet. Ich zum Beispiel mag ihn sehr gerne mit einem Kräuterdressing und Croûtons.

Inwiefern setzen Sie bei Anbau und Verarbeitung auf nachhaltige Energiequellen?
Wir erleben täglich, wie der Klimawandel einen Einfluss auf den Salatanbau hat. Deshalb leben wir bereits heute die Vision einer möglichst klimaneutralen Produktion. So rezyklieren wir Prozesswärme, nutzen Energie aus Geothermie und Fotovoltaik und wandeln Reststoffe in Biogas um. Rund um die Felder haben wir viele natürliche Hecken und Wasserläufe, was den Nützlingen hilft.

Wie erleben Sie Volg als Partner?
Wir arbeiten seit über 20 Jahren zusammen. Das Motto «frisch und fründlich» wird wirklich gelebt. Volg setzte schon auf Lieferanten aus der Region, bevor es im Trend war. Damit die Salate so frisch wie möglich im Laden sind, produzieren und liefern wir am selben Tag, an dem die Bestellung kommt.

Titelfoto: Christian Barth inmitten von Salatfeldern im Thurtal. Von hier kommt der frische Salat erst in den Beutel und dann so rasch wie möglich in den Volg – und ins Wägeli der Kundinnen und Kunden.


Volg Familienpreis Mischsalat aus Ellikon an der Thur ZH
Das Familienunternehmen Kellermann Gemüsekulturen wurde 1925 gegründet und hat sich nebst dem Anbau von Bio-Gemüse im Freiland und der Kultivierung von Tomatenspezialitäten im Treibhaus auf die Verarbeitung von Salaten und Gemüsen spezialisiert. Dafür sind heute rund 200 Mitarbeitende beschäftigt. Das Unternehmen ist in Familienbesitz und wird seit einem Jahr von Geschäftsführer Christian Barth geleitet. Im Volg sind nebst genussfertigen Salaten auch Früchte wie Ananaswürfel erhältlich. Zudem werden To-Go-Salatschalen und Shaker angeboten, darunter eine zu 100 Prozent kompostierbare Schale.

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