
Seit 1949 ziert ein Papagei die Pepita Flasche. Die erfrischende Grapefruit-Limonade mit Mineralwasser aus dem Baselbieter Jura ist eine Schweizer Erfolgsgeschichte. CEO Daniel Merz darüber, was das Kultgetränk ausmacht und warum es dem Zeitgeist entspricht.
Daniel Merz, was zeichnet den Durstlöscher Pepita Grapefruit aus?
Pepita ist erfrischend, spritzig und einzigartig. Mit 12 Prozent Grapefruitsaft und feinperliger Kohlensäure bietet es einen ausgewogenen, angenehm herben Geschmack. Es wird seit 77 Jahren nach Originalrezeptur hergestellt. Verändert haben wir einzig den Zuckergehalt. Er wurde erheblich reduziert. Pepita ist heute, dem Zeitgeist entsprechend, weniger süss und leicht im Genuss.
Was ist die Geschichte zur Erfindung?
Die Wurzeln des Getränks reichen bis 1938 zurück. 1949 erhielt die Limonade wie wir sie heute kennen vom Basler Grafiker Herbert Leupin den Namen «Pepita» und ein fröhlicher Papagei wurde das Markenzeichen. Rasch wurde aus einem regionalen Getränk eine Schweizer Kultmarke.
Wo steckt überall Schweiz im Produkt?
Der Hauptbestandteil, das Mineralwasser, stammt aus der Eptinger Quelle. Sirup-Produktion und Abfüllung erfolgen zu 100 Prozent in der Schweiz.
Exotischer Papagei und mediterrane Grapefruit: Warum ist Pepita dennoch typisch schweizerisch?
Pepita ist eines der ersten Schweizer Erfrischungsgetränke, es wurde also hier geboren. Der Geschmacksgeber, die Grapefruit, wächst wohl nicht bei uns, doch der Ursprung und die Emotionen rund um Pepita haben in der Schweiz ihre Heimat. Zudem steht ein typisches Schweizer KMU hinter dem Produkt – mit allem, was dazugehört.
Wie wichtig ist Nachhaltigkeit für die Mineralquelle Eptingen?
Als Familienunternehmen können wir es uns leisten, langfristig zu denken. Nachhaltigkeit ist für uns selbstverständlich. Die regionale Abfüllung sorgt für kurze Transportwege. Der Transport durch die Schweiz erfolgt schliesslich erst noch CO²-neutral – um nur ein Beispiel zu geben.
Familie und Tradition – welche Rolle spielen diese Werte?
Als Familienunternehmen mit einer über 125-jährigen Tradition spielen Werte natürlich eine grosse Rolle. Familie bedeutet aus unserer Sicht, sich umeinander zu kümmern. Tradition steht für Beständigkeit, Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Aus unserer Sicht sind dies Schweizer Werte, die nicht nur zu Pepita und Eptinger passen, sondern bei uns auch tatsächlich gelebt werden.
Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit Volg?
Uns verbindet eine enge und langjährige Zusammenarbeit. Beide Unternehmen teilen zentrale Werte: Nähe zu den Menschen, Förderung lokaler Produkte und ein klares Bekenntnis zur Schweiz. Dank Volg ist Pepita überall da verfügbar, wo Schweizerinnen und Schweizer zu Hause sind.
Wie geniessen Sie Pepita am liebsten?
Gut gekühlt und pur, denn so kommt die frische Grapefruit-Note am besten zur Geltung. Gleichzeitig eignet sich Pepita auch hervorragend zum Mischen einfacher Sommerdrinks oder alkoholfreier Aperitifs.
Titelfoto: Daniel Merz, CEO von Eptinger, gibt erfrischende Einblicke in die Pepita Historie. Der Papagei ist seit 1949 unverkennbarer Botschafter für einen Durstlöscher mit exotischer Note.

Pepita Grapefruit aus Eptingen BL
Seit 1899 ist die Mineralquelle Eptingen ein Familienunternehmen und wird heute in vierter Generation geführt. Am Rande des Kantons Baselland befindet sich der Abfüllbetrieb für Pepita Grapefruit. Zwei Kilometer oberhalb liegt die Eptinger Mineralwasserquelle direkt am Waldrand. In einer Tiefe von 417 Metern wird hier das Mineralwasser mit Sorgfalt gefasst. Es weist einen hohen natürlichen Anteil an Kalzium und Magnesium auf und ist wichtiger Bestandteil von Pepita Grapefruit, das im Volg in der 1,5-Liter-Flasche erhältlich ist.