
Mit viel Leidenschaft produziert Pasta Simona im Tessin die Volg Eierteigwaren, darunter die beliebten Spiralen. Für Inhaber Alberto Simona machen beste Schweizer Rohstoffe, das reine Quellwasser und eine langsame Trocknungszeit den guten Geschmack aus.
Alberto Simona, die Spiralen der Volg Eigenmarke gehören zu den beliebtesten Teigwaren im Volg. Was zeichnet sie aus?
Die Form ist ideal: Die Spiralen haben genau die richtige Oberfläche, um Saucen aufzunehmen. Besonders eine Tomatensauce haftet perfekt daran.
Was macht die Volg Teigwaren grundsätzlich besonders?
Es ist nicht nur das Rezept, das zählt. Für das perfekte Resultat sind verschiedene Faktoren verantwortlich: das Handwerk, die Qualität der Zutaten und die Art der Zubereitung. Man kann die Pasta einfach mit Butter und Käse geniessen – ein Genuss!
Sie verwenden Wasser vom nahen Monte Tamaro. Was ist daran speziell?
Das Quellwasser ist sehr rein. Wir können es praktisch in seiner naturbelassenen Reinheit für die Teigwarenproduktion verwenden. Das ist ein grosser Vorteil und wirkt sich positiv auf den Geschmack aus. Es ist ein Geschenk der Natur.
Pasta Simona ist bekannt für die lange Trocknungszeit ihrer Teigwaren. Wie lange trocknen die Volg Spiralen?
Wir geben den Spiralen 10 Stunden Zeit zum Trocknen. Spaghetti bekommen sogar noch mehr Zeit: Zwischen 12 und 15 Stunden dürfen sie zum Trocknen bei uns hängen,ehe wir sie zuschneiden. Das alles passiert hier bei uns im Betrieb.
Weshalb ist diese lange Trocknungszeit wichtig?
Weil so der Geschmack vollmundiger wird. Wir trocknen die Teigwaren sehr schonend bei maximal 60 Grad und sie belohnen uns dafür anschliessend beim Essen mit ihrem wunderbaren Gusto.
Haben Sie mit verschiedenen Temperaturen experimentiert?
Nein, wir haben eine Methode gefunden, die bei uns und bei den Konsumenten gut ankommt. Lieber investieren wir in ordentliche Maschinen, die uns und den Teigwaren eine schonende Verarbeitung ermöglichen.
Wie bereitet man die Teigwaren am besten zu. Haben Sie einen Tipp?
Natürlich al dente. Das Wasser sollte gut gesalzen sein, wie Meerwasser. Und ganz wichtig: immer selber probieren. Die angegebene Kochzeit auf der Packung ist bewusst etwas kürzer gehalten, damit die Konsumenten selbst entscheiden können, ob sie die Teigwaren noch länger kochen wollen. Wenn sie aber einmal zu lange gekocht sind, kann man nichts mehr retten.
Welche ist Ihre Lieblingspasta?
Ich bin verrückt nach dem Klassiker, den Spaghetti. Nach exakt 11 Minuten Kochzeit sind sie ein Gedicht.
Sie beliefern Volg schon seit 30 Jahren. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit?
Als sehr gut und ich schätze, dass Volg darauf achtet, dass die Zusammenarbeit für beide Seiten stimmt. Es herrscht ein gegenseitiges Verständnis für den anderen. Das ist nicht selbstverständlich und deshalb sehr wertvoll für uns.
Titelfoto: Alberto Simona (links) und Flavio Simona sind in zweiter und dritter Generation der Familie Simona im Einsatz für beste Tessiner Pasta.

Volg Spiralen 3-Eier-Teigwaren aus Quartino TI
1938 übernahm Alberto Simona senior mit seiner Frau Erminia eine Teigwarenfabrik. Jahrzehnte später hat der Familienbetrieb Pasta Simona 16 Mitarbeitende. An ihrem Standort in Quartino werden stündlich rund 400 Kilogramm Teigwaren produziert. Alberto Simona leitet den Betrieb in zweiter Generation. Die dritte Generation unterstützt ihn dabei: Sein Neffe Flavio Simona ist im Unternehmen tätig. Für alle Volg Eierteigwaren werden nur Schweizer Eier verwendet; für die Volg Spiralen sind es pro Kilogramm Mehl drei Stück.