
Ein Ei vereint Geschmack, Nährwerte und Nachhaltigkeit. Für Hannes Messer, Geschäftsleiter der Eico, ist es ein einzigartiges Naturprodukt. Er erzählt, wie viel Gutes hinter den Schweizer Freilandeiern für Volg steckt – von der Tierhaltung bis zum Genuss.
Hannes Messer, was zeichnet die Schweizer Freilandeier von «Agri Natura» aus?
Sie überzeugen mit ihren natürlichen Nährstoffen. Ein Ei ist ein Naturprodukt: vielfältig und wertvoll in der Ernährung – auch in der vegetarischen. Zudem sind Eier ein ganz tolles Superfood! Mit 13 Gramm Protein pro 100 Gramm liefern sie alle essenziellen Aminosäuren. Dazu kommen die Vitamine A, D, E, B12, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Jod und Selen.
Die Freilandeier stammen aus der ganzen Schweiz. Wie funktioniert das?
Das Label Agri Natura arbeitet seit über 30 Jahren mit Schweizer Landwirtinnen und Landwirten zusammen. Unser Netzwerk umfasst rund 100 Betriebe, darunter solche, die «Agri Natura»-Eier produzieren. Sie werden durch unabhängige Kontrollstellen überprüft und müssen strenge Tierhaltungsnormen und Qualitätskriterien erfüllen. Unsere Partnerschaft mit den Betrieben garantiert hohe Qualität und kurze Transportwege, die Produzenten erhalten zudem faire Preise für ihr Produkt.
Werden die Eier vor dem Verpacken bei Ihnen gereinigt?
Nein, das wäre ein Unding. Durch eine Reinigung würde die natürliche Schutzschicht verletzt und das Ei anfälliger für Keime werden. Bleibt die Schutzschicht jedoch erhalten, ist das Ei lagerfähiger und muss während 28 Tagen nicht gekühlt werden.
Wofür steht das IP-Suisse-Logo?
«Agri Natura»-Eier werden nach IP-Suisse-Richtlinien produziert. Diese gehen über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Biodiversität wird etwa mit Blühstreifen und Hecken gefördert. Zudem wird im IP-Suisse-Pflanzenbau weitgehend oder sogar ganz auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet.
Das Tierwohl ist bei «Agri Natura» zentral. Wie zeigt sich dieses?
Die Hennen leben in geräumigen Ställen mit Zugang ins Freie. Tagsüber können die Tiere auf einer grosszügigen Weide scharren und picken. Die Tiere fressen Futter, das gemäss IP-Suisse-Richtlinien gentechnisch unverändert ist.
Wie setzt sich Eico für Nachhaltigkeit ein?
Beide Standorte verfügen über Photovoltaik-Anlagen. Das heisst, wir arbeiten möglichst mit Sonnenstrom. Zudem leben die Hennen heute länger. Durch die längere Haltedauer der Tiere wird der CO²-Ausstoss reduziert. Der ökologische Fussabdruck des Eis ist insgesamt ganz gut.
Was prägt die Zusammenarbeit mit Volg?
Die Entscheidungswege sind äusserst kurz. Volg ist in den Dörfern präsent – da, wo unsere Bauernhöfe sind. In den ländlichen Regionen – genau wie Eico.
Wie viele Eier essen Sie privat?
Über 300 Stück pro Jahr. Das Ei ist ein cooles Produkt, weil es so vielseitig einsetzbar ist. Beim Kaufentscheid ist noch nicht klar, was daraus entstehen soll. Omeletten, Rührei, Kuchen, Spiegelei – der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt.
Titelfoto: Hannes Messer im Wintergarten eines Hennenstalls im Thurgau. Der Geschäftsleiter von Eico ist bald 30 Jahre dabei und kennt die Eierbranche wie kein Zweiter.

«AGRI NATURA»-Eier aus Bern und Märstetten TG
Von rund 100 Schweizer Bauernhöfen holt Eico frische Eier ab und kontrolliert und verpackt sie an den Standorten Bern und Märstetten. Neben dem Geschäft mit Roheiern betreibt Eico in Bern Koch- und Färbeanlagen für Picknick- und Ostereier, die ebenfalls im Volg erhältlich sind. Eico ist damit auch die grösste Eierlieferantin des Osterhasen. Rund 80 Mitarbeitende sorgen dafür, dass Schweizer Eier täglich in die Verkauf kommen. «Agri Natura»-Freilandeier 53 g+ sind im Volg in einer 6er-Schachtel aus recyceltem Papier erhältlich.