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Stiftung Theodora und Volg: Partnerschaft mit Herz

Auf Visite mit den Traumdoktoren: Ein Farbtupfer im Spitalalltag von Kindern sind die Traumdoktoren der Stiftung Theodora, die Volg in einer Partnerschaft unterstützt. Wir haben zwei von ihnen begleitet.

Sie haben Ukulelen umgehängt, Plüschtiere in den Taschen und jederzeit ihr geheimes Wundermittel namens «Glückssalz» zur Hand: Dr. Piri Piri und Tante Flora sind zwei von
75 Traumdoktoren der Stiftung Theodora, die Kindern in schweizweit 33 Spitälern und
27 spezialisierten Institutionen Freude und Abwechslung im Alltag schenken. An diesem Mittwochnachmittag sind sie im Kinderspital Aarau auf «Visite». «Wir gehen zu jedem Kind,
das unseren Besuch wünscht», erzählt Dr. Piri Piri alias Natalie Santos. Piri Piri, eine scharfe Gewürzmischung aus ihrer Heimat Portugal, hat sie zum Traumdoktoren-Namen inspiriert.
Passend dazu baumeln zwei Chilis an ihren Ohren. Tante Flora namens Anja Fuhrer ist eine Frohnatur und blüht förmlich auf in ihrer Arbeit, für die Kinder ein «Farbtupfer» zu sein.

Künstler mit Spezialausbildung
Beide Frauen sind, wie alle Traumdoktoren, professionelle Künstler. Sie werden von der Stiftung Theodora in Ethik geschult und erhalten an der Hochschule für Gesundheit «La Source» in Lausanne eine spezielle Ausbildung für die Tätigkeit im Spital. So ist eine optimale Zusammenarbeit mit den medizinischen Fachkräften garantiert. Nebst Besuchen auf der Station sind die Traumdoktoren im Kinderspital Aarau auch vor oder nach Operationen oder bei Untersuchungen eine wichtige Stütze für Kind, Eltern und die medizinischen Mitarbeitenden.

«Es geht nicht nur ums Giggelä»
«Die grösste Herausforderung ist, etwas auf Lager zu haben, wenn ein Kind nicht auf uns reagiert. Da gilt es jeweils schnell herauszuspüren, wie wir sein Interesse wecken können», sind sich Anja Fuhrer und Natalie Santos einig. Dabei gehe es nicht nur ums «Giggelä». «Wir wollen die Kinder auch zum Staunen oder Träumen bringen. Jedes Patientenzimmer ist für die Traumdoktoren eine neue Bühne. Wie jenes von Aureliano, der gerade erst vom Mittagsschlaf erwacht ist. Mit schimmernden Seifenblasen, die die Traumdoktoren durch die Luft tanzen lassen, werden aus dem zunächst verschlafenen Blick im Nu grosse, glänzende Augen. Einige Türen weiter teilen sich zwei Teenager das Zimmer. Mit einem kecken «Wir sind im Fall die einzigen Doktoren, die ihr wieder hinauswerfen dürft», haben Anja Fuhrer und Natalie Santos die Lacher auf ihrer Seite und die Herzen der beiden Mädchen im Sturm erobert. Die Traumdoktoren meistern den Wechsel zwischen den Altersgruppen gekonnt. Statt Plüschtier und Seifenblasen ist ein Quiz hier genau das Richtige.

Gesellschaftliche Verantwortung tragen
Spontan miteingebunden in die Besuche wird der Vorsitzende der Volg-Geschäftsleitung Philipp Zgraggen, der die Traumdoktoren an diesem Nachmittag begleitet. Er weiss von Spitalaufenthalten seiner eigenen Kinder, wie hilfreich und nützlich die Ablenkung in Gestalt eines Traumdoktors ist. «Es gehört zu unserer Grundhaltung, nicht nur unseren Kunden Mehrwerte zu bieten, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen», begründet Philipp Zgraggen das Engagement von Volg zugunsten der Stiftung Theodora.

Partnerschaft mit Herz
Volg unterstützt die Stiftung Theodora seit 2019 in einer mehrjährigen Partnerschaft mit diversen Aktivitäten in den Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz sowie auf den Volg NATURENA Erlebnisbauernhöfen, beispielsweise mit dem «Volg Jass mit Herz», dem Familienbrunch oder dem Familien-Grillplausch. Durch die Partnerschaft, die auch 2023 fortgeführt wird, konnten bereits rund 30 000 Besuche von Traumdoktoren ermöglicht werden.

Partnerschaft mit Herz

«Herzlichkeit und persönliche Nähe prägen die Arbeit der Traumdoktoren. Werte, wie wir sie auch im Volg leben.»


Philipp Zgraggen
Vorsitzender der Volg-Geschäftsleitung


 

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