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Öisi Umwält: Wichtiger Nahversorger und Entsorger

Die geografische Nähe ist einer der grössten Mehrwerte von Volg. Das ist praktisch für den Einkauf – und auch für die fachgerechte Rückgabe verschiedener Wertstoffe mitten im Dorf.

Die Festtage sind vorbei, die Weihnachtsmenüs verzehrt und alle Geschenke ausgepackt. Nun nimmt der Alltag wieder Fahrt auf und beginnt oft mit dem grossen Aufräumen und Entsorgen. Mit Altglas, Karton oder Papier geht es schliesslich zur Sammelstelle. Und der Weg zu dieser ist selten weit. Die Entsorgungsinfrastruktur in der Schweiz ist besonders in den letzten Jahren beachtlich gewachsen und reicht von kommunal und privat betriebenen Werkhöfen bis zu durch Vereine organisierten Sammlungen. Es tat und tut sich auf vielen Ebenen einiges. So viel, dass die Schweizerinnen und Schweizer sich zu wahren Weltmeistern im Recyceln entwickelt haben. 53 Prozent aller Siedlungsabfälle werden gemäss «Swiss Recycling» hierzulande rezykliert. Das spart viel Energie und CO2-Emissionen. Das Sammeln von Wertstoffen hat also einen konkreten Nutzen für die Umwelt. Umgerechnet spart beispielsweise 1 Tonne rezyklierte PET-Getränkeflaschen so viel Energie, wie eine 12-Watt-Energiesparlampe während 52 Jahren benötigt.

Entsorgen von früh bis spät
Mitten im Dorf und damit in Gehdistanz befindet sich die Möglichkeit, die wichtigsten Wertstoffe wie PET, Batterien und Kunststoff-Milchflaschen im Volg zurückzugeben, und dies erst noch zu attraktiven Öffnungszeiten vor oder nach Feierabend, je nach Laden ab 6 bis 21 Uhr. Diese nahe Entsorgungsmöglichkeit wird geschätzt und rege genutzt. So sammeln alle rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz etwa 30 Prozent mehr PET-Flaschen, als sie verkaufen. Dies trägt aktiv zum Umweltschutz bei: Das Rezyklieren von PET-Getränkeflaschen reduziert die Auswirkungen auf das Klima um 75 Prozent gegenüber der Verbrennung in einer Kehrichtverwertungsanlage. Im Vergleich zu anderen Kunststoffen hat PET den Vorteil, dass es zu 100 Prozent wiederverwertet wird. Daraus entstehen neue Getränkeflaschen, aber auch Verpackungen oder Textilien wie Rucksäcke und Sportschuhe.

Schutzfolie für mehr Haltbarkeit
Der schonende Umgang mit Ressourcen ist auch im Ladeninnern eine Grundhaltung. So werden im Volg Früchte und Gemüse überwiegend offen und unverpackt angeboten. Es gibt jedoch Frischprodukte wie zarte Salate oder Gemüse, bei denen das Überziehen mit einer dünnen Folie Sinn macht, weil es deren Haltbarkeit verlängert und sie beim Transport schützt. Ein weiteres Beispiel sind Beeren, die in Plastikschalen angeboten werden: Die Schalen mit gelöchertem Deckel verhindern beim Transport Druckstellen und verlängern durch die gewährleistete Luftzirkulation deren Frische. Oft hängt es davon ab, woher die Frischprodukte kommen. Gurken im Volg zum Beispiel stammen überwiegend aus der Schweiz und sind unverpackt erhältlich. Wird das empfindliche Gemüse jedoch ausserhalb der Saison aus Südeuropa importiert, schützt eine Folie das fast ausschliesslich aus Wasser bestehende Gemüse vor dem Austrocknen und vor Beschädigungen beim Transport. Die Verpackung beugt somit in diesem Fall Foodwaste vor.

Transport im Mehrweggebinde
Auch hinter den Kulissen arbeitet Volg daran, Verpackungen auf das Nötigste zu beschränken, und optimiert laufend Prozesse. Beispielsweise wurden die von den Läden bestellten Champignon-Schalen noch vor wenigen Jahren für den Transport zusätzlich in einen Überkarton gepackt. Mittlerweile kommen hier ausschliesslich Mehrweggebinde zum Einsatz, was die Kartonmenge jährlich um 30 Tonnen reduziert. Was an Karton- und Plastikverpackungen übrigbleibt, wird in den Läden gesammelt und fährt nach Warenanlieferung im gleichen LKW zurück in die Verteilzentralen, wo sich der «Volg-Recycling-Kreislauf» durch die fachgerechte Entsorgung der Wertstoffe schliesst.

Wir alle können etwas tun



Recycling: Tricks und Kniffe kennen
Innovative Verpackungen machen das Entsorgen zum Kinderspiel. Beim Agri-Natura-Frischfleisch aus dem Volg kann beispielsweise die Folie vom Karton getrennt und der Karton gesammelt werden. Beim Volg Familienpreis Magerquark sind Aludeckel und der den Becher umschliessende Karton separat sammelbar. Gesammelt wird in der Schweiz übrigens fast alles, von Alu bis Altöl, von Korken bis Quecksilber, und wo sich die nächstgelegene Sammelstelle befindet, ist mit recycling-map.ch rasch gefunden. Einzig Kerzenwachs in Kleinmengen landet üblicherweise im Haushaltsabfall. Hier heisst die Lösung «upcycling». Eine Idee dazu finden Sie auf Seite 51 in der Januar-Ausgabe unseres Magazins «Öise Lade».

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