
Mit dem Einzug des Labels «Alnatura» im Januar 2025 ist das Bio-Sortiment im Volg gewachsen und hat gleichzeitig eine optimal wahrnehmbare Linie erhalten. «Alnatura» kommt sehr gut an und soll weiter gedeihen.
Wie man sich im Dorfladen grüsst und kennt, sind einem auch die festen Grössen im Sortiment bestens bekannt: die Produkte der Volg-Eigenmarken, Volg Familienpreis und Volg Marke, sowie die lokalen Spezialitäten der Etikette «Feins vom Dorf». Durch die Kooperation mit dem Bio-Label «Alnatura» gehören seit Januar 2025 auch die importierten Bio-Produkte dazu. Reiswaffeln, Kichererbsen und Kürbiskerne; Dinkel-Backerbsen, Mandelmus oder Haferriegel – knapp 50 ausgewählte «Alnatura»-Produkte sind bereits in den rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz im Sortiment, wobei rund 20 davon selbst in den kleinsten Verkaufsstellen erhältlich sind.
Ein Hersteller schafft Einheitlichkeit
Der bei den Konsumentinnen und Konsumenten vor einigen Jahren aufgekommene Bio-Boom ist nicht zu bremsen. So ist die Nachfrage nach Erzeugnissen aus biologischer Produktion in den letzten fünf Jahren um stolze 30 Prozent gestiegen. Mittlerweile kauft über die Hälfte aller Konsumenten täglich oder mehrmals wöchentlich aus biologischer Produktion stammende Lebensmittel ein. Vor diesem Hintergrund hat Volg seine Bio-Kompetenz vor einem Jahr mit einer renommierten Marke weiter gestärkt. Indem der Detailhändler bei den importierten Bio-Produkten auf ein und denselben Hersteller setzt, wurde eine für die Kunden auf den ersten Blick erkennbare Linie geschaffen.
Weniger ist bei «Alnatura» mehr
Mit «Alnatura» wurde dafür ein Partner gefunden, der bereits seit über 40 Jahren Bio-Produkte entwickelt. Das deutsche Unternehmen arbeitet dafür langfristig mit zahlreichen Bio-Bauern und -Herstellern zusammen. Bei den Zutaten in den «Alnatura»-Produkten gilt: weniger ist mehr. Die Zutatenliste wird bewusst kurz und die Rezeptur einfach gehalten. Die Produkte haben die Herzen der Volg-Kunden im Sturm erobert. «‹Alnatura› wird von unseren Kundinnen und Kunden geschätzt, mehr noch erreichen uns Nachfragen nach weiteren Artikeln, was uns sehr freut», erzählt Engelbert Dähler, Volg Geschäftsleitung Beschaffung. «Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten weitere ‹Alnatura›-Artikel ins Sortiment aufnehmen. Wie bei jeder Änderung im Sortiment tun wir dies nicht zum Nachteil von Schweizer Produkten, die im Volg stets Priorität geniessen.»

Das Sortiment der Zeit anpassen
«Die Nachfrage nach Bio-Produkten ist gerade in den letzten Jahren stark gestiegen. Diesem Konsumverhalten wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auf unseren verhältnismässig kleinen Ladenflächen entsprechen.
Engelbert Dähler, Volg Geschäftsleitung Verkauf
Grüngut sammeln, weil biogener Abfall biogenial ist
Es ist schnell passiert. Schwups sind die Rüstabfälle vom Rüebli- und Zwiebelnschälen im Haushaltsabfall statt im Grüngutbehälter gelandet. Dabei spart das getrennte Sammeln von Bioabfällen nicht nur Platz für anderes im Kübelsack, sondern tut auch der Umwelt Gutes. Garten- und biologisch abbaubare Küchenabfälle enthalten wertvolle Nährstoffe, die in den Kreislauf der Natur zurückgegeben werden können. Nach deren Vergärung entsteht daraus unter anderem pestizidfreier Dünger, der dem Boden Nährstoffe gibt und wieder neue Lebensmittel wie Rüebli und Zwiebeln wachsen lässt. Anders als Altpapier oder Glas schreibt das getrennte Sammeln von Grüngut übrigens eine noch relativ junge Entsorgungsgeschichte und wurde erst ab 1990 nach und nach in der Schweiz eingeführt.