
Der Marienkäfer von IP-Suisse ist im Volg auf verschiedensten Produkten und in diversen Warengruppen eine Garantie für Rohstoffe aus nachhaltiger und tierfreundlicher Schweizer Landwirtschaft.
Was man beim Einkaufen durch den roten Marienkäfer auf den ersten Blick sieht, erfordert bei der Herstellung ein starkes Augenmerk auf die Umwelt. Hingeschaut wird bei den rund 10 400 IP-Suisse-Bäuerinnen und -Bauern nämlich ganz genau: leben die Tiere artgerecht, erfolgt der Pflanzenanbau naturnah und wird der Biodiversität Rechnung getragen?
Das Beispiel der Kartoffel
Die Biodiversität: oft gelesen und gehört, doch, was meint der Begriff überhaupt? Wörtlich steht er für die Vielfalt (divers) des Lebens (bio) und umfasst die Vielfalt von Tier-, Pflanzen- und Pilzarten sowie Mikroorganismen, die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und jene von Lebensräumen. Auf dem Kartoffelacker heisst das beispielsweise, dass der Bauer neben dem Feld eine Brachfläche oder einen Blühstreifen für Insekten anlegt; Pflanzenschutzmittel nur gezielt einsetzt und kein Kupfer gegen Kraut- und Knollenfäule verwendet. Als Raclettekartoffel, Patatli, fest- oder mehligkochende Sorte sind die Knollen später im Volg im Verkauf, schmecken zum ersten Raclette der Saison, als Stock oder Rösti. Ein Blick über den Kartoffelsack hinaus zeigt: der Marienkäfer von IP-Suisse ist im Volg allgegenwärtig und begleitet die Kundinnen und Kunden durch den Tag. Von der Milch und den Frischbackgipfeli zum Zmorge, dem Apfel zum Znüni, dem Hackfleisch zum Zmittag, den Eiern im Dessert bis zum Lager-Bier nach Feierabend. Ausnahmslos aus IP-Suisse-Produktion stammen im nationalen Volg-Sortiment alle Zwiebeln, Rüebli, Äpfel, Birnen und Weisszucker; Warenverfügbarkeit vorausgesetzt. Auch die Frischbrotspezialisten Hiestand und Fredy’s, die ihre ofenfrischen Brote an Volg liefern, backen mit IP-Suisse-Mehl.
«Agri Natura» heisst auch IP-Suisse
Bereits seit 2008 an den strengen Richtlinien von IP-Suisse orientiert sich das im Volg erhältliche Nachhaltigkeitslabel «Agri Natura». Es stellt das Wohlergehen der Tiere in den Mittelpunkt: mit viel Auslauf oder Futter, das nicht gentechnisch verändert wurde. Der «Marienkäfer» steht somit heute für den respektvollen Umgang mit dem Leben von Tier, Mensch und Umwelt – ebenso wie für eine lebenswerte Zukunft.

Nachhaltig gewachsen
«Die Palette an IP-Suisse-Produkten ist im Volg kontinuierlich gewachsen und bietet eine bunte Produktevielfalt in diversen Warengruppen. Sie unterstreicht unser nachhaltiges Handeln und die starke Verbundenheit zur Schweizer Landwirtschaft.»
Fabienne Magee, Geschäftsleitung Beschaffung
Heimisch pflanzen, blumig säen, stehen lassen: Biodiversität im Kleinen fördern
Auch im eigenen Garten lässt sich ein Beitrag zur Biodiversität leisten. Mit der Wahl einheimischer Stauden und Sträucher wie Felsenbirne, Holunder oder Kornelkirsche, dem Säen von Wiesenblumen oder dem Pflanzen von Beerensträuchern bietet man Tieren Lebensraum und Nahrung. Mit exotischen oder gezüchteten Pflanzen können hingegen viele heimische Insekten nichts anfangen. Im Herbst bieten Laubhaufen und liegen gelassenes Totholz von Rückschnittarbeiten Insekten und Igeln ein Winterquartier. Wer «nur» einen Balkon hat, schafft Biodiversität auf kleinstem Raum. Mit einem Mini-Naschgarten oder Mini-Teich, Nisthilfen oder Vogeltränken. Auch ein Insektenhotel schafft wertvollen Lebensraum für Tiere.