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An der Kasse geht die Post ab

Einkaufen und dabei die wichtigsten Postgeschäfte erledigen – das kann man im Volg mittlerweile in 400 Läden. Sogar noch vor dem Zmorge oder nach dem Znacht.

Sie versorgt schon das zehnte Paket im kleinen Nebenraum hinter der Kasse. Und dabei ist es noch nicht einmal acht Uhr morgens. «Pro Tag nehmen wir bis zu 50 Päckli entgegen und händigen ebenso viele aus», erzählt Ursula Burkhard, Ladenleiterin im Volg Leuggern.

Ein besonderes Jubiläum
Den Post-Service, den der Volg Leuggern im Kanton Aargau anbietet, gibt es in einem Grossteil der Volg-Läden der Deutschschweiz und Westschweiz. Briefe aufgeben, Einschreiben abholen, Päckli versenden, Bargeld beziehen oder Einzahlungen tätigen – das alles lässt sich in den Postagenturen erledigen, die im Volg integriert sind. Und das Beste: Die attraktiven Öffnungszeiten, vielerorts von Montag bis Samstag von 6 bis 20 Uhr oder länger, gelten auch für die Post-Dienstleistungen. «Die Kunden schätzen es, dass sie nicht von der Arbeit nach Hause eilen müssen, um kurz vor 18 Uhr ein Einschreiben fristgerecht abzuholen», erzählt Ursula Burkhard, deren Postagentur die vierhundertste ihrer Art ist und am 17. Februar 2022 anlässlich der runden Zahl in feierlichem Rahmen eröffnet wurde. «Viele Kunden verbinden den Einkauf mit der Abholung eines Pakets oder einem Bargeldbezug.» Dass dies auch samstags bis in die frühen Abendstunden möglich ist, werde im Dorf sehr geschätzt.

Praktisch und zeitsparend
Der nächste Kunde kommt zur Kasse: Znüni-Verpflegung in der einen Hand, ein grossformatiges Couvert in der anderen. Er versende selten Briefpost und wisse nicht, wie er seine Sendung frankieren müsse, sagt er. Ursula Burkhard hilft gerne weiter. Sie prüft die Grösse und wiegt die Sendung: «Für A-Post im Inland 2.10 Franken, bitte.» Der Kunde bezahlt und macht sich auf den Weg zur Arbeit. Dass er sich den zusätzlichen Gang zu einer Poststelle gespart hat, freut ihn.

3 Fragen an Dieter Krähenbühl, Volg Geschäftsleitung Verkauf


Sie haben 2005 die erste Postagentur in einem Volg eröffnet. Wie kam es dazu?
Nach einem Pilotversuch nahmen wir im bernischen Oberbalm die erste Postagentur in Betrieb und ermöglichten dem Dorf eine Nachfolgelösung. Dass wir 17 Jahre später bereits 400 solcher Agenturen betreiben, hätte ich damals nicht gedacht!

Was finden Sie besonders positiv?
Die jüngste Umstellung finde ich sehr kundenfreundlich, denn sie nimmt Abstand von der Selbstbedienung: Unsere Mitarbeitenden erledigen die Postgeschäfte für ihre Kunden direkt bei der Kasse. Bis Ende des nächsten Jahres werden alle Standorte entsprechend umgerüstet.

Bei welchem Produkt aus dem Volg geht bei Ihnen persönlich die Post ab?
Der Schaumwein «Volgaz» ist einer meiner Favoriten. Leicht und bekömmlich passt er toll zum Apéro und zu Frühlingsgerichten.

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