

Im nördlichsten Zipfel des Kantons Zürich verarbeitet Familie Eichenberger seit Generationen Früchte und Beeren, die im Volg Uhwiesen frisch und verarbeitet erhältlich sind.
Schon die Zufahrt ist beeindruckend: Der Weg zu Eichenberger Obst in Uhwiesen ist gesäumt von Apfel und Birnenbäumen, die in perfekt angelegten, geraden Reihen stehen. Im Zentrum der Anlage befindet sich der Hof: mit einem grossen Produktionsraum, in dem sich Kisten voller reifer Äpfel stapeln. «Sie sind das Herz unserer Produktion», sagt Erik Eichenberger stolz und erklärt, wie aus dem saftigen Obst getrocknete Apfelringe entstehen, ein beliebter Snack bei den Kundinnen und Kunden vom Volg Uhwiesen. «Die gewaschenen Äpfel werden in Kühlzellen mit sehr tiefem Sauerstoffgehalt gelagert, bis wir sie schliesslich weiterverarbeiten», so der Obstbauer.
Getrocknet, nicht gedörrt
Erik Eichenberger führt den Betrieb seit 2021 in dritter Generation. Er erklärt, dass die Äpfel maschinell entkernt und dann in Ringe geschnitten werden. «Diese Ringe werden anschliessend sehr schonend getrocknet. Wir arbeiten mit einer Temperatur von 42 Grad, die Luft wird dabei laufend umgewälzt.» So bleiben Vitamine und Nährstoffe weitgehend erhalten – etwas, das dem gelernten Gartenbauer und Obstfachmann besonders am Herzen liegt. «Das ist besser, als wenn wir die Äpfel dörren würden, was eine grössere Hitze erfordert.» Der Hof der Familie Eichenberger liegt im Bezirk Andelfingen im nördlichsten Teil des Zürcher Weinlands. Gleich daneben befinden sich die Kantone Schaffhausen und Thurgau sowie die Landesgrenze. Hier gehört der Obstbau seit Jahrzehnten zum Alltag. «Obst ist für mich das Leben», sagt Erik Eichenberger. Besonders fasziniert ihn, den ganzen Kreislauf mitzuerleben: von der Blüte über die kleinen Früchte bis zum erntereifen Apfel. Einfach ist das nicht immer. «Die Natur ist die Konstante, die nie konstant ist», meint er schmunzelnd. Neben Äpfeln werden auf dem Betrieb auch Birnen, Beeren, Kirschen und weiteres Steinobst angebaut und veredelt – zu Säften, Konfitüren und Trockenfrüchten wie den Apfelringen. Ein Teil davon bleibt in nächster Nähe, wie dem Volg im Dorf. «Wir beliefern Volg sowohl mit frischen Früchten wie auch Trockenprodukten», sagt Erik Eichenberger. Die erfolgreiche Beziehung besteht schon seit über 30 Jahren. Die Zusammenarbeit erlebt er als sehr persönlich. Man kennt die Verantwortlichen, geht selber im Dorf einkaufen und begegnet sich immer wieder auf der Strasse: «Das ist für uns ein Heimspiel.»

Für die Apfelringe kommen vor allem die Sorten Idared und Redlove zum Zug.

Erik Eichenberger begleitet die Äpfel bis zur Verarbeitung.

Die Apfelringe mit Schale werden bei einer Temperatur von 42 Grad schonend getrocknet.

Dadurch bleiben Vitamine und Nährstoffe weitgehend erhalten.

Apfelringe aus Uhwiesen ZH
Die Apfelringe vom Obsthof Eichenberger bereichern im Volg Uhwiesen das «Feins vom Dorf»-Sortiment.