„Typisch Schweiz – Typisch Volg“

Das geht auf die Haut

Schweizer Watte, die sanfte Helferin in der täglichen Körperpflege, kennt nur eine einzige Herkunft: Flawil.

Was zuerst gewesen sei, der Name des Dorfes oder der der Firma, das fragen gelegentlich internationale Kunden den CEO der traditionsreichen Firma Flawa in Flawil. Für Nicolas Härtsch, der seit Anfang 2014 als Vertreter der vierten Generation die Geschicke des Familienunternehmens mit 140 Mitarbeitenden führt, sind solche Erlebnisse sowohl Kompliment als auch Verpflichtung. „Unser Unternehmen steht nicht nur buchstäblich mitten im Dorf, wir sind auch ein integraler Bestandteil desselben, und das seit Generationen. Das verpflichtet“, sagt Härtsch.


„Unsere Produkte geniessen sehr grosses Vertrauen. Viel davon hat mit Schweizer Attributen wie Qualität, Glaubwürdigkeit oder Innovationskraft zu tun. Klar kann man Watte anderswo auf der Welt produzieren. Aber diese soften Faktoren lassen sich nicht einfach auslagern.“
Nicolas Härtsch, Geschäftsführer der Flawa.


Schweizerisch aus Überzeugung
Wir treffen den knapp 30-jährigen Inhaber und Geschäftsführer Nicolas Härtsch inmitten
von Handwerkern. Es wird gestrichen und renoviert. Die Zeichen stehen auf Erneuerung, nachdem der geborene Flawiler und studierte Jurist die vor ihm geplante Produktionsverlagerung nach Polen verworfen hat. „Unsere Produkte gehen wörtlich auf die Haut, da ist Vertrauen das A und O. Besonders im internationalen Umfeld steht Swiss Made für Glaubwürdigkeit und Qualität. Das ist unsere Chance, auch in einem schwierigen Umfeld bestehen zu können. Diese wollen wir künftig noch mehr nutzen“, bekennt sich Härtsch zur Produktion in der Schweiz. Und zu „Typisch Schweiz - Typisch Volg“ fügt er hinzu: „Mit dem Volg besteht weit mehr als nur eine Geschäftsbeziehung. Unsere Philosophien sind in wichtigen Punkten deckungsgleich, wie auch der ländliche Charakter
unserer Unternehmen.“